Hüftarthrose mit Stammzellentherapie in Berlin behandeln

Hüftschmerzen beim Gehen, Treppensteigen oder nachts im Liegen, Hüftarthrose schränkt den Alltag spürbar ein. Viele Patienten fragen sich, ob ein künstliches Hüftgelenk wirklich die einzige Option ist. Für viele ist es das nicht. Dr. Andreas Dahmen behandelt in Berlin-Tempelhof Patienten mit Hüftarthrose und Knorpelschäden, darunter viele Sportler und aktive Menschen, die ihr natürliches Gelenk erhalten möchten.

Was ist eine Hüftarthrose und wie entsteht sie?

Das Hüftgelenk ist eines der größten und am stärksten belasteten Gelenke des Körpers. Es trägt bei jedem Schritt das volle Körpergewicht. Bei einer Hüftarthrose baut sich der schützende Knorpel im Gelenk nach und nach ab. Hüftkopf und Hüftpfanne reiben stärker aneinander, das Gelenk entzündet sich, die Beweglichkeit nimmt ab.

Hüftarthrose entsteht selten plötzlich. Typische Ursachen sind langjähriger Verschleiß, Übergewicht, angeborene Hüftfehlstellungen und frühere Verletzungen. Auch Menschen, die jahrelang intensiv Sport treiben, können frühzeitig eine Hüftarthrose entwickeln.

Welche Beschwerden verursacht eine Hüftarthrose?

Therapeut untersucht Patient mit Hüftarthrose vor einer gelenkerhaltenden Stammzelltherapie in Berlin
Viele Patienten bemerken zunächst nur gelegentliche Beschwerden. Mit der Zeit werden die Schmerzen häufiger und intensiver. Je früher eine Hüftarthrose erkannt und behandelt wird, desto mehr Möglichkeiten bleiben offen.
Läufer mit Gelenkbeschwerden nach sportlicher Belastung als möglicher Auslöser einer Arthrose

Kann eine Sportverletzung zu einer Hüftarthrose führen?

Hüftarthrose wird oft als Erkrankung älterer Menschen wahrgenommen. Das stimmt nur zum Teil. Auch jüngere, sportlich aktive Patienten entwickeln eine Hüftarthrose, wenn das Gelenk durch frühere Verletzungen oder dauerhaft hohe Belastungen vorgeschädigt wurde.

Faktoren, die das Arthroserisiko an der Hüfte erhöhen können:

Sportler, die frühzeitig an Hüftbeschwerden leiden, sollten das nicht auf die leichte Schulter nehmen. Eine gelenkerhaltende Behandlung ist in frühen Stadien oft wirkungsvoller als das Warten, bis die Arthrose fortgeschritten ist.

Für wen eignet sich eine Stammzellentherapie bei Hüftarthrose?

Die Stammzellentherapie ist keine Universallösung, aber für viele Patienten eine echte Alternative zum künstlichen Hüftgelenk. Besonders geeignet kann sie sein für:

Ob die Therapie für Ihre Hüfte geeignet ist, klären wir nach einer gründlichen Untersuchung und Auswertung Ihrer Befunde im persönlichen Gespräch.

Wie funktioniert die Stammzellentherapie bei Hüftarthrose?

Das Prinzip ist dasselbe wie bei anderen Gelenken: Wir nutzen die Heilungskraft Ihres eigenen Körpers. Keine Fremdstoffe, keine künstlichen Substanzen.

Aus Ihrem Bauchfettgewebe entnehmen wir unter örtlicher Betäubung eine kleine Menge körpereigenes Fettgewebe. Fettgewebe enthält deutlich mehr Stammzellen als Knochenmark, was die Ausbeute besonders effizient macht. Die Stammzellen werden anschließend mit einem patentierten Verfahren in Zusammenarbeit mit Arthrex aufbereitet und konzentriert. Danach werden sie gezielt in das Hüftgelenk injiziert.

Im Gelenk können die Stammzellen entzündungshemmend wirken, den weiteren Knorpelabbau verlangsamen und natürliche Regenerationsprozesse unterstützen. Das Ziel ist Schmerzlinderung, mehr Beweglichkeit und der langfristige Erhalt des Hüftgelenks.

Welche Vorteile bietet die Stammzellentherapie gegenüber einer Hüft-OP?

Eine Operation am Hüftgelenk ist manchmal der richtige Weg. Aber sie ist ein großer Eingriff mit einer langen Nachbehandlung. Wer die Möglichkeit hat, diesen Schritt hinauszuzögern oder zu vermeiden, sollte das ernsthaft prüfen.

Stammzellentherapie

  • Körpereigenes Material, keine Fremdstoffe
  • Minimal-invasiv, ambulant
  • Kurze Ausfallzeit
  • Natürliches Gelenk bleibt erhalten
  • Reversibel, keine bleibenden Veränderungen
  • Individuell planbar

Künstliche Hüfte (Hüft-TEP)

  • Metallisches oder keramisches Implantat
  • Großer Eingriff, oft stationärer Aufenthalt
  • Rehabilitation über Wochen bis Monate
  • Gelenk wird dauerhaft ersetzt
  • Unumkehrbarer Eingriff
  • Standardisiertes Operationsverfahren

Wichtig: Die Stammzellentherapie ersetzt nicht in jedem Fall eine Operation. Bei sehr fortgeschrittener Hüftarthrose kann ein künstliches Gelenk die bessere Wahl sein. Das besprechen wir offen mit Ihnen.

Künstliche Hüfte oder Stammzellentherapie, was ist die bessere Wahl?

In Deutschland werden jährlich über 200.000 künstliche Hüftgelenke implantiert. Für viele Patienten ist das die richtige Entscheidung. Aber es ist nicht immer zwingend die erste.

Ein künstliches Hüftgelenk ersetzt das beschädigte Gelenk vollständig. Das ist ein dauerhafter, unumkehrbarer Eingriff. Die Rehabilitation dauert Monate, bestimmte Bewegungen müssen danach dauerhaft vermieden werden. Für ältere Patienten mit schwerer Arthrose ist das oft der richtige Weg.

Für jüngere, aktive Patienten oder solche mit früher bis mittlerer Arthrose stellt sich die Frage anders. Hier kann die Stammzellentherapie helfen, das natürliche Gelenk zu erhalten und eine Operation um Jahre oder sogar Jahrzehnte hinauszuzögern.

Wann ist welcher Weg sinnvoller?

Es gibt keine pauschale Antwort. Wir schauen uns Ihre Situation genau an und geben Ihnen eine ehrliche Einschätzung.

Wie läuft die Behandlung bei Proarthros in Berlin ab?

Grafik Icon für diese Beschreibung: 2. Untersuchung Gründliche orthopädische Untersuchung des betroffenen Gelenks. Gegebenenfalls mit bildgebenden Verfahren in der Praxis wie Ultraschall, Röntgen, MRT

Diagnostik und Untersuchung

Am Anfang steht ein ausführliches Gespräch über Ihre Beschwerden, die Vorgeschichte und vorhandene Befunde. Dann folgt eine klinische Untersuchung der Hüfte. Falls noch kein aktuelles MRT vorliegt, führen wir dieses direkt in unserer Praxis durch, ohne zusätzliche Termine bei anderen Anbietern. Erst auf dieser Grundlage planen wir die individuelle Behandlung.
grafik icon für: 3. Entnahme der Stammzellen Unter örtlicher Betäubung entnehmen wir durch eine kleine Fettabsaugung am Bauch Ihre körpereigenen Stammzellen. Für die Aufbereitung setzen wir auf Arthrex – einen der weltweit führenden Spezialisten für orthopädische Medizintechnik.
Durchführung der Stammzellentherapie bei Hüftarthrose
Die Behandlung findet an einem einzigen Termin statt und dauert etwa zwei Stunden. Unter örtlicher Betäubung entnehmen wir aus dem Bauchfettgewebe eine kleine Menge körpereigenes Fettgewebe. Die enthaltenen Stammzellen werden mit dem patentierten Arthrex-Verfahren aufbereitet und konzentriert. Anschließend werden sie gezielt in das Hüftgelenk injiziert.
Grafik Icon für: 6. Nachsorge Wir begleiten Sie nach der Behandlung und besprechen den weiteren Verlauf gemeinsam. Nach 6 Wochen empfehlen wir eine Plasmatherapie mit Eigenblut zur Ernährung der Stammzellen und Stabilisierung des Ergebnisses.

Nachbehandlung und Verlauf

In der ersten Woche sollte die Hüfte geschont werden, auf intensiven Sport wird zunächst verzichtet. Nach 2 bis 3 Tagen sehen wir Sie zu einem ersten Kontrolltermin. Nach etwa sechs Wochen folgt eine Eigenblutbehandlung, die die Stammzellen zusätzlich versorgt und ihre Wirkung unterstützt. Danach besprechen wir gemeinsam den weiteren Belastungsaufbau.

Warum Proarthros bei Hüftarthrose in Berlin?

Stammzellentherapie wird inzwischen von verschiedenen Anbietern angeboten. Der Unterschied liegt in der Erfahrung und der Präzision der Aufbereitung.
Spezialisierung auf gelenkerhaltende Therapien bei Hüftarthrose und Knorpelschäden
Über 25 Jahre Erfahrung in Orthopädie und Sportmedizin
Eine der höchsten Fallzahlen in diesem Bereich in Deutschland
Aufbereitungsverfahren entwickelt und optimiert in Zusammenarbeit mit Arthrex
Persönliche Betreuung durch Dr. Dahmen, keine Assistenzärzte
MRT-Diagnostik direkt in der Praxis, ohne zusätzliche Wege

Wir betreuen Patienten aus Berlin, ganz Deutschland und dem internationalen Ausland

Häufige Fragen zur Stammzellentherapie bei Hüftarthrose

Bei geeigneten Patienten kann die Therapie helfen, Beschwerden deutlich zu reduzieren und eine Operation hinauszuzögern oder möglicherweise zu vermeiden. Das hängt vom Schweregrad der Arthrose und dem individuellen Befund ab. Wir geben Ihnen im Beratungsgespräch eine ehrliche Einschätzung.

Am häufigsten bei früher bis mittlerer Hüftarthrose, also Grad 1 bis 3. Bei sehr fortgeschrittener Arthrose ist die Wirksamkeit geringer. Ob die Therapie für Ihren Befund sinnvoll ist, klären wir nach Untersuchung und MRT-Auswertung individuell.

Die Behandlung selbst findet an einem einzigen Termin statt und dauert etwa zwei Stunden. Die ersten Veränderungen sind oft nach einigen Wochen spürbar. Ein vollständiges Bild des Therapieerfolgs zeigt sich in der Regel nach drei bis sechs Monaten.

Die Entnahme des Fettgewebes und die Injektion in die Hüfte erfolgen unter örtlicher Betäubung. Der Eingriff selbst ist in der Regel gut verträglich. Nach der Behandlung kann die Hüfte vorübergehend empfindlicher sein.

Ja. Die Therapie wird bei Knorpelschäden der Hüfte eingesetzt, um natürliche Regenerationsprozesse anzuregen und den weiteren Knorpelabbau zu verlangsamen. Ob sie für Ihren spezifischen Befund geeignet ist, prüfen wir individuell.

Die Stammzellentherapie ist eine Privatleistung und wird von gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen. Über die genauen Kosten informieren wir Sie transparent im Vorgespräch.

Hüftarthrose behandeln ohne OP, starten Sie mit einem Beratungsgespräch

Hüftschmerzen, Knorpelschäden oder eine Hüftarthrose-Diagnose müssen nicht automatisch in eine Operation führen. Wir schauen uns Ihre Situation genau an und besprechen ehrlich, ob die Stammzellentherapie für Sie eine Option ist. Rufen Sie uns gerne an +49 172 655 5535 oder schreiben Sie uns eine E-Mail info@praxisdahmen.de